Haltungsbericht
Leopardgecko

Terrarium
Die Größe des Terrariums spielt beim Wohlbefinden der Leopardgeckos eine wesentliche Rolle. Das Gesetz schreibt bei Reptilien eine Mindestgröße vor, welche sich nach der Kopf-Rumpf-Länge (KRL) des Tieres richtet. Für ein Pärchen Leopardgeckos wäre dies eine Terrariumgröße von Länge = KRL x 4; Breite = KRL x 3; Tiefe = KRL x 2. Für weitere Tiere müssen pro Tier 15% noch dazu gerechnet werden. Meiner Meinung nach ist dies wirklich ein absolutes Mindestmaß, wo sich die Tiere eigentlich gar nicht richtig entfalten können. Ich halte meine 3 Leos in einem 120 B x 60 H x 60 T großen Terrarium. Diese Größe wäre auch ausreichend für 4-5 Tiere.
Um mehr Bewegungsmöglichkeiten zu schaffen, ist es sehr empfehlenswert eine Rückwand oder sogar noch die Seitenwände mit Vorsprüngen etc zu gestalten (siehe Bild unten).
Der Bodengrund sollte ein Sand-Lehm-Gemisch sein, im Verhältnis 5:1. Bei reinem Sand kann es zu Verstopfungen kommen.
Unbedingt erforderlich ist eine Wasserschale, die täglich frisch gefüllt wird. Für jedes Tier muß mindestens eine Höhle vorhanden sein. Eine Höhle mit feuchter ungedüngter Erde als Bodengrund sollte auch hineingestellt werden, da der Leopardgecko diese bei der Häutung benötigt.
Die sonstige Einrichtung kann aus Steinen, Ästen und evtl. Tillandiesen bestehen. Man muß allerdings darauf achten, das sich der Leo nicht daran verletzen kann, so scheiden z.B. Kakteen mit Stacheln oder spitze, scharfkantige Gegenstände aus.

Temperatur und Luftfeuchte
Das Terrarium sollte verschiedene Temperaturzonen enthalten. Dies erreicht man, in dem der Wärmespot nicht in der Mitte, sondern eher im ersten bzw. letzten Drittel (siehe Bild) des Terrariums anbringt.
ein Bild
Die Temperaturzonen betragen am Tag von 28°C bis 40°C (direkt unter dem Spot). Nachts kann die Temperatur auf ca 18-21°C absinken.
Was die Beleuchtung angeht, bin ich mittlerweile dazu übergegangen Hochvolt-Halogenspots zu verwenden. Diese lassen sich sehr gut in eine Holzdecke einbauen. Dazu sehen sie optisch meiner Meinung nach besser aus. Zudem kann man diese in verschiedenen Wattstärken installieren, so dass man in einem heißen Sommer, die einzelnen Lampen abschalten oder in eine schwächere Wattzahl ändern kann. So kommt es nicht zu einer Überhitzung im Terrarium.



Die Luftfeuchte sollte eher trocken sein, so um die 30-50%. Jedoch muß die Feuchthöhle immer feucht (NICHT nass) gehalten werden. Eine höhere Luftfeuchte kann zu Krankheiten, wie z.B. Lungenentzündung führen.

Beleuchtungsdauer
Im Sommer 12 Stunden pro Tag. Ein Rotlicht ist nach der generellen Beleuchtung von Vorteil, damit man die nachtaktiven Tiere besser beobachten kann. Im obrigen Foto sieht man eine LED-Rotlicht-Kette, wie man sie um die Weihnachtszeit für Dekozwecke verwendet.

Winterruhe
Leopardgeckos halten Winterruhe. Somit können sich gerade die Weibchen vom Eierlegen erholen. Es dürfen nur gesunde Tiere in die Winterruhe geschickt werden. Mehr Infos unter Winterruhe links in der Navigation.


© by Alexandra Müller-Ihrig

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