Winterruhe

Die Winterruhe sollte von November bis Januar andauern, dies fördert das Paarungsverhalten und trägt zur Gesundheit der Geckos bei. Jungtiere müssen nicht unbedingt in die Winterruhe geschickt werden. Es ist darauf zu achten, dass kranke Tiere nicht in die Winterruhe dürfen.

Ich beginne ca im September die Leopardgeckos einmal die Woche öfters zu füttern. Nach ca. 2 Wochen sammle ich Kot ein und lass diesen untersuchen (siehe  unter Krankheiten).

Wenn die Tiere gesund sind, setze ich sie möglichst einzeln in Faunaboxen (30x30x30). Ist es nicht möglich die Tiere einzeln zu setzten, so sollte die Box größer sein und das Männchen unbedingt von den Weibchen getrennt werden. Diese Faunabox ist mit Küchenpapier ausgelegt und beinhaltet lediglich als Ausstattung eine Höhle (bei Einzelunterbringung) und ein Wassernapf. Ab jetzt bekommen sie kein Futter mehr und die Beleuchtungsdauer wird langsam herungergefahren. Ich kürze die Beleuchtungsdauer jeden Tag um 10 Min. bis ich eine Beleuchtungsdauer von ca 6 Stunden pro Tag erreicht habe. Die Leopardgeckos dürfen ab Beginn des Heruntersenkens der Beleuchtung, auf keinen Fall mehr gefüttert werden, ein täglicher Wasserwechsel des Wassernapfes ist aber noch nötig. Keine Angst, die Tiere verhungern nicht, da ihr Stoffwechsel verlangsamt wird. Meine Leos sind nach der Winterruhe genauso kräftig wie vorher. Die Temperatur während der Winterruhe sollte tagsüber zwischen 15-20°C liegen, nachts nicht unter 10°C. Die Leopardgeckos kommen auch während der Winterruhe ab und zu mal aus ihren Höhlen, denn sie halten ja WinterRUHE und keinen Winterschlaf. Deshalb ist es ja auch nötig das sie ihren Wasserhaushalt aufbauen können.
Im Februar erhöhe ich langsam wieder die Beleuchtungsdauer und die Temperatur. Habe ich die ursprüngliche Temperatur und Beleuchtungsdauer erreicht werden, die Leos wieder ins Terrarium zurück gesetzt und erst dann wieder gefüttert. Die ersten 2-3 Fütterungen fallen eher etwas spärlich aus, damit sich die Leopardgeckos nicht gleich überfressen, da der Darm auch erst wieder langsam aktiviert werden muß. Dabei ist natürlich zu achten, daß jedes Tier seinen Anteil abbekommt.


© by Alexandra Müller-Ihrig

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